Befreit das iPhone: Das Handy ist Hass-, Kult- und Prestigeobjekt zugleich - kein anderes Handy hat den Markt so aufgemischt.
Apple musste und muss aber auch jede Menge berechtigte Kritik einstecken. Vor allem Programmierer beschweren sich immer wieder über die Lizenzbestimmungen des Appstores, die ganz genau festlegen, welche Software jemand anbieten darf. Was Apple sofort unterbindet ist etwa Software, die in direkter Konkurrenz zum Unternehmen stehen. Unabhängig davon, ob man zum Beispiel den Safari-Browser nutzen möchte oder nicht, es gibt auf dem iPhone keine Alternative - Firefox und Opera sind auf diesem Handy tabu.
Das Projekt "iPhone on the Linux" will die Fesseln sprengen und das Handy zu einem flexiblen Begleiter umformen - mit Linux eben. Bisher sind die Entwickler noch nicht allzu weit mit ihrer Idee: Zwar konnten sie auf dem iPhone der ersten und zweiten Generation bereits den Kernel 2.6 zum Laufen bringen. Allerdings nur, wenn das Handy am Rechner angeschlossen ist. Funktionstüchtig ist das ganze nicht mal ansatzweise. (more…)
Über KDE 4 wird ja viel gemault. Völlig zu Unrecht, wie ich finde. KDE 4 ist eine geniale Oberfläche - auch wenn ich sie noch nicht produktiv nutze, freue ich mich über jeden Fortschritt, jede Neuerung, jedes Update. Über die ganzen Bugs und fehlenden Implementierungen sehe ich getrost hinweg, es ist ja nur zu Testzwecken drauf.
Die Beta von 4.2 behebt, wie zu erwarten war, jede Menge Fehler: Insgesamt sollen 885 Bugs behoben worden sein. So soll jetzt etwa der Dualbetrieb (Multi-Screen) reibungslos funktionieren.
Aber auch fürs Auge wird einiges geboten: Composite-Effekte laden sich automatisch, sofern die Hardware die Funktionen unterstützt. Per Auswahlmenü lassen sich einzelne Effekte miteinander kombinieren, anpassen oder ganz abschalten.
Plasma hat ein paar neue Applets bekommen, und Google Gadgets lassen sich ebenfalls starten - was den Funktionsumfang nochmals deutlich erhöht. Schön ist auch die Idee, dass Wallpaper als Plugins definiert wurden, damit sie schneller und leichter anpassbar sind.
Die finale Version soll Ende Januar 2009 erscheinen.
Der Wissenstest von CHIP steht ja nun schon seit einiger Zeit online. Neben Fragen aus den Bereichen wie Konsolen, Kino und TV, Computersprachen sowie Musik und Schulfächer gibt es natürlich auch eine Linux-Ecke, in der ihr euer Wissen in mehr als 100 Fragen auf die Probe stellen könnt.
Messt euer Können in der Highscore mit Anderen.
Gerade Linux-Anfänger stehen oft vor vielen Hürden. Kein Wunder also, dass die meisten Fragen/Antworten in den Foren ständig wiederholt werden. Einige der populärsten Linux-Fragen möchte ich hier aufgreifen - und versuche sie kurz und prägnant zu beantworten.
Welche Distribution soll ich benutzen?
Diese Frage ist wahrscheinlich so alt wie Linux selbst. Und die Antwort darauf lautet fast immer: selber testen. Ein paar grundlegende Tipps sind aber immer hilfreich. Als Einsteiger sollte man sich an populäre Systeme halten. Das bedeutet nicht, dass sie deshalb auch die besten sind, aber die Community ist eben wesentlich größer, und maßgeschneiderte Hilfestellungen lassen sich schneller finden. Die beiden populärsten Systeme in Deutschland sind Ubuntu und openSUSE.
Wieso gibt es so viele Linux-Systeme? (more…)
So, die drei Wochen sind um. Nun kann’s wieder frisch weitergehen. In der Urlaubszeit habe ich natürlich auch etwas an meinem System herumgespielt. Unter anderem wollte ich mal wieder den proprietären ATI-Treiber für meine Grafikkarte ausprobieren. Zunächst schien er auch andstandslos zu funktionieren.
Nach ein paar Einstellungen in der Catalyst-Software frierte der Bildschirm aber ein und ließ sich nicht mehr reaktivieren. Ein Neustart führte zu einem schwarzen Bildschirm. Kein Problem, dachte ich mir, ich habe ja eine Sicherungskopie der X.Org gemacht. Also drüberkopiert - keine Änderung. Auch eine manuelle Einrichtung der Standardtreiber half genauso wenig wie eine Rekonfiguration per
dpkg reconfigure-xserver xorg
Okay, an dieser Stelle hätte ich noch etwas suchen und ausprobieren können. Allerdings finde ich Radikallösungen manchmal einfach effektiver - und vor allem schneller: Eine Neuinstallation des XServers musste her.
apt-get remove xorg xserver-xorg-core xserver-xorg
apt-get install xorg xserver-xorg-core xserver-xorg
Und schon lief das System wie gewohnt.
Diese Vorgehensweise kann man auch nutzen, wenn man neue XServer-Versionen testen und bei Problemen wieder auf die alte Version umsteigen möchte. Allerdings muss man dazu vorher die Repositorys der neuen Beta deaktivieren oder angeben aus welcher Quelle man installieren will.
Gestern haben die Entwickler das finale Ubuntu 8.10 »Intrepid Ibex« zum Download bereitgestellt. Also schnell herunterladen und testen - die Betas und RCs hatte ich mir alle gespart, und bin daher doch gespannt gewesen, wie der »unerschrockene Steinbock« wohl aussieht. Hmm… von unerschrocken kann hier überhaupt keine Rede sein. Das System ist mehr eine lahme, langweilige Ziege. Ich bin echt enttäuscht! Das Ganze fühlt sich an, wie eine LTS-Version. Wo sind die Neuerungen? Wo die Innovationen? Ich kann jetzt meine Daten per Kontextmenü verschlüsseln. Wahnsinn. UMTS. Großartig. Programmaktualisierungen. Genial.
Nein. Wer mit der 8.04 zufrieden ist, kann sich das Upgrade sparen. Echte Neuerungen gibt es nur in der Server-Version. Infos dazu findet ihr hier.
Aber eine Neuerung der Desktop-Variante finde ich doch erstaunlich: (more…)
Codeweavers bietet nur heute kostenlos das knapp 70 Euro teure CrossOver Professional für Linux und Mac an. Mit dem Programm könnt ihr Windows-Tools wie Office-Pakete und Games zum Laufen bringen. Das Tool basiert auf Wine.
Grund ist der » Great American Lame Duck Presidential Challenge«, in dem Codeweavers fünf Ziele für den US-Präsidenten Bush gesetzt hat. Das erste Ziel sei nun erreicht: Der Benzinpreis ist gesunken.
So hanebüchen der Grund oder die Ziele auch sein mögen - wer gelegentlich Windows-Spiele zockt oder die MS-Office-Tools benötigt, kann heute zugreifen.
Mit dieser Timeline erhaltet ihr den perfekten Überblick über die Entstehung der verschiedenen Distributionen und deren Abzweigungen.
Wer also wissen will, welches System wie zustande gekommen ist, wird in diesem Linux-Stammbaum fündig. Der letzte aktuelle Stand ist von Juni 2007.
Quelle: kde-files.org - GNU/Linux distro timeline





Linux-iPhone: Spielerei oder Alternative?