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CHIP LINUX Blog
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Alles rund um Linux
feed text KDE als Windows 7 verkauft
Tue, 01 Sep 2009 09:56:44 GMT

Hallo Gemeinde,

Ein lustiger Faux pas ist der Berliner Morgenpost passiert: Die wollten einen Artikel über das neue Windows 7 schreiben, veröffentlichten aber einen Screenshot von KDE 4.3! Das ganze Drama könnt im Blog von Christoph Langner nachlesen.

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text Der nächste Schnellstarter
Fri, 12 Jun 2009 13:08:05 GMT

Hallo Gemeinde,

Nachdem Xandros mit Presto vorgelegt hat, will Ubuntu jetzt nachziehen und ebenfalls in 10 Sekunden booten. Zu rechnen ist mit Ubuntu 10.04 im April 2010. Viel mehr als das angestrebte Ziel ist noch nicht bekannt, wir bleiben dran.

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text Novell: Mach Werbung für Linux
Fri, 15 May 2009 15:54:49 GMT

"What do you do with Linux?" So lautet der neue Video-Wettbewerb von Novell, bei dem sich Linux-User kreativ austoben dürfen. Thema ist – schwer zu erraten – Linux! Genauer gesagt: Dreh einen Kurzfilm zu deiner persönlichen Linux-Welt und du kannst unter anderem  2.000 US-Dollar, Netbooks oder eine Videokamera gewinnen. Einsendeschluss ist der 1. Juni.

Keine Idee, was man drehen könnte? Hier gibt’s noch ein paar Infos und ein ziemlich schräges Video:

www.chip.de

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text AVG: Neuer Virenscanner für Linux-Systeme
Fri, 15 May 2009 10:47:18 GMT

avg-scanner-for-linuxDie Security-Firma AVG hat eine überarbeitete Version ihres Virenscanners online gestellt. Die "Anti-Virus Free Edition 8.5 for Linux" soll eine verbesserte Scanengine mitbringen, neue Filter, eine heuristische Suche und eine benutzerfreundlichere Oberfläche. Außerdem soll jetzt der Suchvorgang schneller durchlaufen.

Der On-Acess-Scanner "avflt anti-virus Filter" basiert auf dem virtuellen Dateisystem RedirFS (Redirecting Filesystem), das Dazuko ablöst. Der Vorteil von RedirFS soll eine wesentlich höhere Arbeitsgeschwindigkeit sein.

AVG Anti-Virus Free läuft auf allen Distributionen und ist für 32- sowie 64-Bit-Systeme optimiert. Das Download-Paket ist knapp 70 MByte groß.

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text Ubuntu One: Teurer Onlinespeicher
Tue, 12 May 2009 15:32:48 GMT

Canonical hat den neuen Onlinespeicher-Dienst Ubuntu One vorgestellt. Nach einer Anmeldung können User den aktuellen Client testen, mit dem sie ihre Rechner mit anderen synchronisieren oder Daten auf den Onlinespeicher ablegen können. Für die Installation wird ausdrücklich Ubuntu 9.04 empfohlen – ob das Tool auch auf anderen Versionen einwandfrei läuft oder der Dienst für weitere Linux-Systeme geöffnet wird, ist nicht bekannt. Ich denke aber, dass Canonical den Zugang generell freigibt – alles andere wäre ziemlicher Unsinn.

Die User bekommen momentan 2 GByte Gratis-Speicher. Wer mehr nutzen möchte, muss dafür aber tief in die Tasche greifen: Für 10 US-Dollar pro Monat gibt es nur magere 10 GByte Platz. Konkurrenzfähig ist das aktuelle Konzept bei weitem nicht. Andere Dienste sind wesentlich attraktiver. So bietet etwa Dropbox ebenfalls 2 GByte Speicher kostenlos an. Außerdem gibt’s Clients für Windows, Mac und Linux. Für 10 US-Dollar pro Monat bekommt der User 50 GByte Onlinespeicher.

Mal schauen, wie die fertige Version bzw. das "offizielle" Angebot von Ubuntu One wird. Die Eckdaten jedenfalls klingen bisher wenig verlockend.

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text 10 kostenlose Linux-Bücher
Tue, 12 May 2009 13:27:32 GMT

ubuntu-guideIm Netz gibt es zahlreiche Anleitungen zu Linux – manchmal ist ein gebündeltes Komplett-Angebot aber einfach praktischer, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Auf linuxhaxor.net habe ich heute eine nette Liste mit zehn englischsprachigen Gratis-Büchern im HTML-Format entdeckt. Mit dabei sind etwa "Bash Guide for Beginners", "The Linux Starter Pack" sowie "Ubuntu Pocket Guide and Reference" und "Linux Newbie Administrator Guide". Ein Blick lohnt sich.

Wer keine Lust hat, in englischen Anleitungen zu wälzen, findet hier im Blog in der Kategorie "Buch-Tipp" auch einige deutschsprachige Ausgaben – die teils sogar als PDF-Download verfügbar sind.

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text Banking-System in der CHIP 06/2009
Fri, 08 May 2009 07:48:25 GMT

chip-06-09Für die aktuelle Chip-Ausgabe haben wir eine Live-CD zusammengestellt, die mit vorinstallierten Online-Banking-Tools wie GnuCash, QBankManager und KMyMoney ausgestattet ist. Wer kein Tool benutzen möchte, kann auf den bereits eingerichteten Banking-Browser zurückgreifen.

Damit die persönlichen Einstellungen bei einem Neustart nicht verloren gehen, hat das System ein ganz besonderes Feature: Ihr könnt es per Mausklick ganz einfach remastern – d.h. ihr richtet das System euren Vorstellungen nach ein und erhaltet danach ein individuelles ISO-Image, das sich auf CD brennen oder einen USB-Stick packen lässt.

Warum sollte man eine Live-CD benutzen, statt ein installiertes System? Ganz einfach: Es ist sicherer! Denn Änderungen sind nur temporär möglich. Linux ist für sich schon die sicherste Basis, um Online-Banking zu betreiben, mit einer Live-CD wird die Sicherheitsschraube nochmals ordentlich festgedreht.chip-bank-system

Wie das Banking-System funktioniert, ihr GnuCash einrichtet und die Distribution remastert, erfahrt ihr im Heft.

Ein paar Fragen und Antworten zum System

Die Live-CD läuft bei mir nicht, was kann ich tun?

Vorneweg: Jedes Linux-System kann sich auf ein und demselben Rechner anders verhalten, soll heißen, wenn die Distribution A läuft, kann es sein, dass Distribution B nicht läuft und umgekehrt. Auf die expliziten Unterschiede einzugehen, würde an dieser Stelle etwas ausufern. Daher hier nur in Kürze, um mögliche Probleme zu umschiffen:

Kernel-Error: Der Fehler weist daraufhin, dass das Image vermutlich nicht richtig gebrannt wurde. Bei einigen aktuellen Systemen, die ein SATA-Laufwerk besitzen, kann der Fehler ebenfalls auftreten. Hier hilft nur das Ausweichen auf einen USB-Stick. Wie der Riegel bootfähig gemacht und das System darauf eingerichtet wird, ist im Heft beschrieben.

Schwarzer Bildschirm: Das tritt häufig bei nicht unterstützten Grafikkarten auf – insbesondere ATI-Karten haben eine miserable Linux-Unterstützung. Startet die Distribution ohne X-Server, also im reinen Textmodus, hilft folgender Befehl, um die Grafikkarte anzusprechen:

sudo dpkg-reconfigure xserver-xorg

Danach einfach durch die Anzeige klicken und abschließend ein

startx

eingeben.

Als alternative Bootoption haben wir außerdem den Starteintrag "CHIP Banking-System | Alternative Auflösung" eingefügt. Sollte der normale Startvorgang nicht klappen, einfach diesen Eintrag versuchen.

Ein Problem könnte auch der Monitor sein, etwa wenn das Anmeldefenster erscheint, sich die Desktop-Oberfläche aber nicht starten lässt. Auch hier hilft ein Wechsel in den Textmodus und die oben beschriebenen Befehle (sudo dpkg-reconfigure xerver-xorg und startx). Außerdem könnt ihr auch versuchen, die Monitorauflösung am Gerät zu ändern oder die Verbindung zum Rechner zu prüfen (etwa bei Dual-Betrieb).

Will jemand weder von USB-Stick noch von CD booten oder hat Schwierigkeiten, das System lauffähig zu bekommen, zu remastern etc., hat folgende Möglichkeit: Nutzt das Banking-System in einer virtuellen Maschine, etwa VirtualBox. Das Tool ist kinderleicht einzurichten, und ein unter Windows emuliertes Linux ist immer noch um einiges sicherer als seine Bankgeschäfte auf dem MS-System zu führen.

Das CHIP-Banking-System basiert auf Dreamlinux, das wiederum auf  Debian aufbaut. Als Paketmanager kommt Synaptic zum Einsatz, die Oberfläche ist Gnome.

Hier noch eine Info für die Gewinner des USB-Sticks:

Das auf dem Stick liegende ISO-Image entspricht der Version auf der Heft-DVD. Es hat sich nichts an den Programmen oder dem Aufbau geändert. Allerdings haben wir nachträglich das Tool zum Remastern etwas überarbeitet, damit das Erstellen der ISO innerhalb eines virtuellen Laufwerks möglich ist. Das heißt, es ist ein neuer Eintrag im Tool hinzugekommen: "sda als virtuelles Laufwerk einbinden".

Was heißt das? Will jemand die Live-CD remastern, hat er jetzt die Möglichkeit, das ISO temporär auf seiner Windows-Partition ablegen zu lassen – das erspart den Umweg über eine ext-Partition. Möchte einer der USB-Stick-Besitzer dieses Feature nutzen, kann er sich hier das aktualisierte Paket herunterladen. Das Archiv muss der User anschließend auf dem Desktop des Banking-Systems ablegen. Momentan streikt WordPress ein wenig und benennt das Archiv um. Damit das Entpacken so klappt, wie es soll und anschließend das Skript sauber durchläuft, ist es wichtig, die heruntergeladene Datei updatetar.gz in update.tar.gz umzubenennen – also einfach vor "tar" einen Punkt einfügen. Sobald wir wissen, wieso WordPress unser File umbenennt, werden wir diesen Fehler beheben.
Jetzt wird per Rechtsklick auf "Hier entpacken" das Archiv entpackt. Die Datei sollte jetzt "update.tar.gz_FILES" heißen – falls nicht, bennent ihr den Ordner um. Anschließend öffnet er den Terminal und tippt dort folgendes ein, um  in den entpackten Ordner zu navigieren:

cd /home/dreamer/Desktop/update.tar.gz_FILES/ [Enter]

Dann folgt ein:

sudo sh update.sh [Enter]

Der Rest läuft automatisch ab. Letztlich macht das Skript "update" nichts anderes, als die enthaltenen Files an die richtige Stelle zu kopieren.

Download:

updatetar

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text Aktuelle KDE-4-Distributionen
Thu, 07 May 2009 09:46:34 GMT

KDE 4 ist ja schon seit einer halben Ewigkeit draußen, und das Team arbeitet permanent an Verbesserungen, um die Oberfläche rundum stabil zu bekommen. Erst heute ist das aktuelle KDE 4.2.3 freigegeben worden – mehr Infos dazu gibt es hier.

Aber welche Linux-Systeme haben bereits umgesattelt? Hier ein kurzer Überblick der KDE-Distributionen.

OpenSuse: Suse gehört zu einem der ersten Systeme, die KDE 4 im Angebot hatten.

Kubuntu: Lief die erste KDE-4-Version noch sehr instabil, sollten die meisten Probleme bei 9.04 beseitigt worden sein.

Linux Mint KDE CE (Community Edition): Offiziell läuft Mint mit Gnome, die Community versorgt die User aber auch mit KDE.

Fedora: Die Standard-Oberfläche ist hier ebenfalls Gnome, die Fedora 10 KDE Desktop Edition ist aber ebenfalls als Download erhältlich.

Mandriva: RPM-Distribution, die einige nette Features wie das "Mandriva Control Center" mitbringt.

Sabayon: Rundum-System, dass auf Gentoo basiert und optisch einiges hermacht.

Chakra-Project: Kaum verbreitetes, aber sehr interessantes Projekt, dass auf Arch aufsetzt. Arch arbeitet mit einem Rolling Release.

Kongoni Linux: Neue Distribution aus Afrika mit viel Potenzial – so sollen Programme etwa direkt aus dem Quellcode installiert und das System einfach remastert werden können. Bisher ist Kongoni Linux aber noch in einer sehr frühen Phase und für Endnutzer nicht zu empfehlen.

Außerdem erscheint bald sidux mit KDE 4 – voraussichtlich im Juni. sidux setzt auf Debian Sid und arbeitet mit einem Rolling Release.

Das ist natürlich nur eine Auswahl, aber für jeden Nutzer sollte das passende System dabei sein.

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linux-mint-7-gloriaDas Linux-Mint-Projekt hat den ersten RC der Version 7 online gestellt. Mint 7 basiert auf Ubuntu 9.04 Jaunty Jackalope, bringt aber viele weitere Tools mit. So unterstützt Linux Mint etwa von Haus aus alle gängigen Codecs und zahlreiche Hardware, die nur mit proprietären Treibern läuft.

Die Eckdaten: Kernel: 2.6.28, X.Org 7.4, Gnome 2.6.21, Moonlight/Silverlight-Unterstützung

Außerdem hat die Oberfläche ein neues Artwork verpasst bekommen und zahlreiche Tools wie der Installer und die Update-Funktion wurden überarbeitet.

Weitere Infos findet ihr unter www.linuxmint.com

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text Ubuntu 9.04 downloaden
Thu, 23 Apr 2009 14:30:56 GMT

Jaunty Jackalope steht nun pünktlich zum Download bereit. Gegenüber der letzten Testversion hat sich allerdings kaum etwas getan.

Größere Änderungen finden sich auch im Vergleich zur Version 8.10 nicht. Dafür sind die feinen Unterschiede äußerst praktisch: Das System soll dank einer Udev-Optimierung flotter booten und jetzt mehr Geräte beim schnellen Wechsel zwischen den Netzen unterstützen.

Eckpunkte der aktuellen Version: Kernel 2.6.28-11, Gnome 2.26.1, KDE 4.2.20. Ext 4 wird nun offiziell angeboten, aufgrund der aktuellen Probleme mit dem Dateisystem bleibt aber vorerst Ext3 das Standardsystem.

Das neue Ubuntu gibt es, wie immer, auch in folgenden Varianten: Kubuntu, Xubuntu, Ubuntu Netbook Remix, Edubuntu, Mythbuntu und Ubuntu Studio – allerdings sind noch nicht alle Derivate aktualisiert worden.

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text Upgraden: KDE 4 liegt in Debian Sid
Thu, 09 Apr 2009 11:20:06 GMT

Wer in den vergangenen zwei Tagen ein Upgrade von Debian Unstable durchgeführt hat, wird es bereits gemerkt haben: KDE 4 wurde aus der Experimental-Umgebung entlassen und liegt nun in Sid. Also die richtige Zeit, um mal wieder ein Backup durchzuführen.

Natürlich musste ich die Installation gleich ausprobieren. Bevor ich aber ein "dist-upgrade" in die Tasten hauen wollte, habe ich mich erstmal im Netz umgeschaut, was da an Problemen auf mich zukommen könnte. Eine gute Anleitung habe ich auf der sidux-Homepage gefunden - also schnell Schritt für Schritt abarbeiten. Leider hat die Vorgehensweise bei mir aber nicht funktioniert: kdebase-workspace quittierte die Installation mit einer Fehlermeldung.

Da die alten KDE-Pakete bereits weg waren, und jetzt endlich KDE 4 drauf sollte, musste eine andere Lösung her:

apt-get update
apt-get remove –purge kde*

Dann folgte eine saubere Neuinstallation per:

apt-get install kdebase-workspace kdebase kdm
apt-get dist-upgrade

Die Schritte sind natürlich nicht unter KDE durchzuführen! Also vorher per "init 3″ wechseln. Nach einer Neuanmeldung öffnete sich das Tool kaboom, das die Usereinstellungen von KDE 3 auf KDE 4 portiert, und ich konnte wie gewohnt mit dem System weiterarbeiten.

Fehler sind mir bisher nicht untergekommen, nur Dolphin ist einmal abgestürzt.

Wer sein System upgraden will, sollte also zwei Dinge beachten: Vorher Daten sichern und etwas experimentierfreudig sein. Denn bei jedem Rechner kann sich die Aktualisierung etwas anders gestalten.




text Presto - Das Schnellstart-Linux
Tue, 07 Apr 2009 07:37:18 GMT

Hallo Gemeinde,

Eine echte Weltsensation entsteht gerade bei Xandros. Presto startet einen Windows-Rechner in unter 10 Sekunden. Das geht so: Zunächst wird dieses Spezial-Linux wie eine gewöhnliche Anwendung in XP oder Vista installiert. Nach einem Neustart findet sich im Windows-Bootmanager ein neuer Eintrag "Xandros Presto". Wenn ihr den wählt, fährt das Mini-Linux blitzschnell hoch und bietet Firefox, Skype und einen Messenger an. Diese Dinge könnt ihr sofort verwenden. Ganz neu ist die Idee nicht, Asus bietet seit einiger Zeit Mainboards mit Splashtop Linux an, die das Gleiche machen. Der Unterschied: Splashtop ersetzt das BIOS, um es zu nutzen, benötigt ihr ein neues Mainboard. Presto hingegen läuft auf jedem Rechner, sogar auf schwachbrüstigen Netbooks.

Eine Beta von Presto gib t es hier. Die fertige Version soll 20 Dollar kosten. Im Test läuft die Beta schon recht stabil und glaubt es ruhig - dieses Ding ist jeden Cent wert. Die Zeiten, in denen man zwei Minuten auf Vista und Co. warten musste, nur um eine CD anzuhören, oder seine Mails zu checken, sind dank Presto endgültig vorbei.




onlive-games

Auf der GDC (Game Developers Conference) in San Francisco sorgte vor allem eine Ankündigung für großes Aufsehen: Das Startup mit dem gleichnamigen Dienst OnLive. Denn die Entwickler wollen nichts geringeres als den Spielemarkt revolutionieren, und Spiele künftig streamen - unabhängig von der Hardware. Damit das möglich ist, soll man eine kleine Box erhalten, die die Datenpakete der Server entgegennimmt und an den Rechner, Fernseher oder was auch immer überträgt.

Die Idee ist ja eingentlich nicht neu. Diese "Vision" hatten schon einige Entwickler vor OnLive. Neu ist aber, dass der Dienst tatsächlich funktionieren soll - zumindest, wenn man den Erfindern glauben darf. Denn über die technischen Hintergründe ist noch so gut wie nichts bekannt. So ist etwa nach wie vor völlig unklar, wie diese immense Rechenkraft der Server zustande kommen soll. Wir sprechen hier ja nicht von Online-Games im klassischen Sinne, sondern von Single-Player-Games, die ins Netz ausgelagert werden.

Wir wär’s mit Crysis auf dem Handy?

Theoretisch möglich, praktisch aber noch lange nicht: OnLive gibt eine Übertragungsrate von mindestens 5 MBit/s an, um vernünftig spielen zu können. Das ist eine Internetverbindung, die selbst auf Rechnern noch nicht zum Standard gehört. Von den mageren Übertragungsraten der Handys möchte man da erst gar nicht denken. Außerdem ist noch offen, wie OnLive Lags vorbeugen will, wie die Preisgestaltung aussieht etc. …

Es sind also noch mehr als genügend Punkte offen, um das Konzept in Frage stellen zu können - im Sommer, wenn die Betaphase starten soll, werden wir wohl mehr wissen. Geht die Idee aber tatsächlich auf, ist die Frage der Plattform obsolet. Und hier denke ich als Linuxer natürlich nur an eines: Kann ich dann auf Windows als Zweitsystem komplett verzichten? Denn bisher liegt das System noch auf meinem Rechner, um ein bis zwei Mal im Monat für ein Spiel gestartet zu werden. Zumindest bei mir ist es die letzte Windows-Bastion, die ich noch nicht gewillt bin einzureißen - der Spielspaß unter Linux hat seine klaren Grenzen.

Ich werde die Entwicklung jedenfalls mit Spannung verfolgen und wünsche dem Team nur das Beste. Übrigens: Nach der Ankündigung von OnLive meldete sich auch Dave Perry zu Wort und ließ durchsickern, dass er einen ähnlichen Dienst in Arbeit hat - mit dem Unterschied, die Spiele komplett im Browser laufen lassen zu wollen. Voraussetzung sei nur ein aktueller Flash-Player. Allerdings weiß man über diese Technik bisher noch weniger als über OnLive.




text Gutsy Gibbon? No more…
Wed, 25 Mar 2009 09:09:10 GMT

Hallo Gemeinde,

Die (K)Ubuntu-Entwickler geben bekannt, dass der Support für Ubuntu 7.10 (Gutsy Gibbon) am 18. April ausläuft. Wer immer noch mit diesem Oldie arbeitet, sollte schön langsam auf 8.04 (Hardy Heron) oder gleich auf 8.10 (Intrepid Ibex) umsteigen. Ihr könnt aber auch bis zum 23. April warten, denn da erscheint mit Jaunty Jackalope die brandneue Version 9.04. Eine Beta davon soll am 26.03. erscheinen.




Vor ein paar Tagen hat 3sat einen 30minütigen Linux-Bericht ausgestrahlt. Die Sendung ist recht interessant und wendet sich hauptsächlich an Leute, die noch nie etwas über das System gehört haben. Allerdings dürften auch erfahrene User das ein oder andere neu entdecken.

Den Beitrag könnt ihr euch kostenlos in der 3sat-Mediathek angeschauen.

Mehr Linux-Filme gibt’s hier




text Tuz statt Tux: Neues Linux-Maskottchen
Wed, 18 Mar 2009 12:39:13 GMT

tuz_statt_tuxDie neue Kernel-Version 2.6.29 soll nicht mehr von Tux repräsentiert werden, sondern von einem Tasmanischen Teufel (Beutelteufel) mit aufgesetztem Schnabel, kurz Tuz. Die Entwickler wollen mit der Aktion auf die vom Aussterben bedrohten Tierart aufmerksam machen.

Zitat:

"Impact: help prevent extinction of species

The Tasmanian Devil is a shy iconic Australian creature named for its
spine-chilling screech.  It is threatened with extinction due to a
scientifically interesting but horrific transmissible facial cancer.

This one is standing in for Tux for one release using the far less-known
Devil Facial Tux Disguise.

Save The Tasmanian Devil http://tassiedevil.com.au"

Das Originalzitat gibt’s hier.tasmanischer_teufel

Wer den Pinguin bereits vermisst, keine Bange. Tux wird nur in eine dreimonatige Pause geschickt, danach löst er seinen Kameraden wieder ab.

Tuz ist übrigens kein neues Maskottchen. Seinen ersten Auftritt hatte er dieses Jahr bereits auf einer in Tasmanien abgehaltenen Linux-Konferenz.

Bildquelle Tasmanischer Teufel: Wikipedia, Wayne McLean.
Bildquelle Tuz: http://linux.conf.au.




text Kongoni Linux: Neues System aus Afrika
Tue, 17 Mar 2009 20:18:33 GMT

kongoni_linuxKongoni Linux ist ein System, das modernste Komponenten zu einer schlanken und schnellen Distribution formen will. Das Kernstück ist aber die individuelle Konfiguration: Kongoni bringt ein Remaster-Tool mit, mit dem der User sein eigenes System basteln kann.

Die Programme bestehen ausschließlich aus freier Software - proprietäre Tools muss sich der User selbst einrichten. Die Installation erfolgt aber nicht wie bei den meisten Linux-Systemen per Paketmanager, sondern per Quelldatei. Laut Entwickler sollen dafür keine Linux-Kenntnisse nötig sein - ein Tool kümmert sich automatisch darum. Als Desktop-Oberfläche kommt KDE 4 zum Einsatz.kongoni_2

Der erste Test ist zwiespältig: Auf vier getesteten Rechnern, startete das System nur auf einem einwandfrei. Aber auch hier gab es einige Bugs im Betrieb, etwa Darstellungsfehler, falsche Tastatur- und selbst Mauseinstellungen. So wollte Kongoni etwa das Scrollrad nicht erkennen - ein Fehler, der mir noch nie untergekommen ist.

Andererseits ist die aktuelle Version die erste öffentliche Beta, und Bugs sind in so einem Stadium gang und gäbe, vor allem für das erste Release. Außerdem klingt die Installation per Quelldatei äußerst verlockend, ebenso wie die Remasterfunktion.

Kongoni ist übrigens das Shona-Wort für Gnu.




text UltraEdit kommt für Linux
Fri, 13 Mar 2009 10:44:46 GMT

Hallo Gemeinde,

UltraEdit ist ein recht komfortabler Editor aus der Windows-Welt mit integriertem Hex-Editor und einem sicheren FTP-Client. Eine Beschreibung gibts hier: Download UltraEdit.

Und was hat das im Linux-Blog verloren? Ganz einfach. Das Tool wird gerade portiert. Die Entwickler informieren in ihrem Blog regelmäßig über den Fortschritt. Wann UE endgültig erscheint, ist noch nicht bekannt.




Unter dem Titel "Running Windows Malware in Linux" hat der Antivirenhersteller McAfee auf seinem Blog einen Test veröffentlicht, der zeigen soll, dass Viren, Würmer und andere Schädlinge, die für Windows geschrieben worden sind, auch unter Linux laufen.

Ist jetzt Panik angebracht? Wohl kaum. Denn der simple Trick dabei ist Wine: Zunächst haben die Tester das Tool unter Ubuntu 8.04 eingerichtet und anschließend zahlreiche Schädlinge installiert. Das Ergebnis dürfte wohl kaum jemanden überraschen. Wieso sollten Windows-Programme unter Wine laufen, aber keine Schädlinge?

Getestet wurde folgende Malware: W32/Philis, W32/Autorun.Worm.CP,  IRC/Contact Malware.

Das Ergebnis in Kurzform: (more…)




text Linux Inside: Top-Systeme für Netbooks
Thu, 26 Feb 2009 17:04:19 GMT

ubuntu_netbook_remix.jpgSeit der erste Eee PC in die Läden gekommen ist, hat sich vieles im Netbook-Markt verändert. Aber eines ist geblieben: Linux-Distributionen sind nach wie vor die beste Lösung für die Mini-Rechner, da die Systeme modern, schlank und schnell sind.

Hier eine kurze Übersicht einiger interessanter Netbook-Distributionen:

Ubuntu Netbook Remix: Vollwertiges Ubuntu-System mit einer angepassten Gnome-Oberfläche. Als etwas schlankere Alternative bietet sich das EeeXubuntu an.

Cruncheee: Ein sehr abgespecktes Chrunchbang-System, das ziemlich schlicht aussieht, aber abgesehen von OpenOffice.org alle nötigen Programme und auch einige Codecs mitbringen soll.

easy-peasy.jpgEasy Peasy: Das System basiert auf dem Ubuntu Netbook Remix, bringt aber wesentlich mehr Treiber und Codecs für alle gängigen Netbooks mit. Nachträgliches Einrichten fällt daher meist weg.

g:Noblin: Das Sytem basiert auf GoblinX und soll laut Entwickler sehr schlank sein. Die Oberfläche ist vom Ubuntu Netbook Remix übernommen worden.

FluxFlux: Die Distribution basiert auf dem sehr benutzerfreundlichen PCLinuxOS. FluxFlux gibt es in speziellen Versionen für den Eee-PC, Wind/Akoya sowie dem One A110. (more…)




text Notebook per Bluetooth verschlüsseln
Wed, 25 Feb 2009 16:38:33 GMT

Wer sein Handy oder irgendein anderes Bluetooth-Gerät als Schlüssel nutzen möchte, findet unter Linux zwei passende Tools dafür.

BlueProximity: Das Gnome-Tool ist z.B. unter Ubuntu ab Hardy Heron bereits in den Quellen enthalten. Eine einfache Installation per Synaptic reicht also aus. Das Programm kann den Desktop sperren, sobald das Bluetooth-Gerät kein Signal mehr an den PC sendet. Interessant ist auch die Funktion, bestimmte Befehle ausführen zu lassen, sobald das Handy in Funknähe ist, etwa ein Synchronisierungstool zu starten.

KBlueLock: Das KDE-Tool wird standardmäßig mit KDE geliefert und befindet sich unter den KMobileTools. Ähnlich wie BlueProximity sperrt es automatisch den Desktop, sobald der Funkkontakt abbricht. Befindet sich das Gerät in der Nähe, wird die Oberfläche wieder freigegeben.

Die hier kurz vorgestellte Software ersetzt natürlich keine Programme wie TrueCrypt. Sie ist aber ein guter zusätzlicher Schutz, wenn man mit seinem Notebook viel unterwegs ist und nicht immer daran denkt, seinen Screen zu sperren, falls man mal kurz seinen Rechner aus den Augen lässt. Praktisch finde ich auch die Möglichkeit, damit andere Tools automatisch starten zu lassen.




text Blender lernen: 25 Tutorials
Mon, 23 Feb 2009 16:18:41 GMT

blender.png

Heute habe ich auf linuxhaxor.net einen interessanten Blog-Eintrag gelesen. Der Autor hat von diversen Seiten 25 Anleitungen zusammengetragen, wie man Blender kennen und benutzen lernt. Der Schwierigkeitsgrad der (englischsprachigen) Tutorials reicht von absolut einsteigerfreundlich bis kaum verstehbar - zumindest für absolute 3D-Noobs wie mich.

In vielen Bildern erklärt ist etwa der Eintrag "modeling a realistic human body". Wer sich also genauer in Blender einarbeiten oder seine ersten Modelle erstellen möchte, findet hier sicher etwas passendes.

Die Tutorials im Überblick: (more…)




text Warnung: Debian Sid löscht OpenOffice.org
Thu, 19 Feb 2009 09:33:19 GMT

Falls es einigen unstable-Nutzern so geht wie mir eben auf dem Testrechner: Das heutige Upgrade aus Sid will OpenOffice.org 2x löschen. Nach einem Neustart wird zwar kurz der Ladebalken von OpenOffice.org 3 angezeigt, allerdings schließt sich das Programm wieder sofort. Ob es sich hier um ein Bug handelt oder nur bei mir etwas schief gelaufen ist, weiß ich noch nicht.

Daher als Hinweis: Achtet beim Upgrade genau darauf, welche Pakete entfernt beziehungsweise installiert werden. Hat von euch heute bereits einer ein Upgrade durchgeführt? Lief alles glatt?




text Fürs Netbook: Easy Peasy installieren
Wed, 18 Feb 2009 17:11:36 GMT

easy_peasy_for_netbooks.jpgMein Kollege Marco Rinne hat auf CHIP Online einen sehr ausführlichen Artikel über das auf Ubuntu basierende Netbook-System Easy Peasy geschrieben. Hier die einzelnen Kapitel im Überblick:

Gratis-Futter für Netbooks
Alles dabei: Software komplett und vorkonfiguriert
Installation: Praktisch und schnell vom USB-Stick
Tipps & Tricks: Noch mehr Spaß mit Easy Peasy

Den Artikel findet ihr hier. Natürlich gibt’s auch eine Fotostrecke dazu.




text Arch Linux 2009.02 ist raus
Tue, 17 Feb 2009 10:49:52 GMT

arch_linux.pngDas Arch-Team hat aktualisierte ISO-Images online gestellt. Die neue Version beseitigt einige Fehler und enthält jetzt den Kernel 2.6.28 und eine Ext4-Unterstützung.

Arch Linux arbeitet ähnlich wie sidux - das ebenfalls in einer neuen Version verfügbar ist -  mit einem Rolling-Release: Das heißt, einmal installiert, lässt es sich leicht auf den neuesten Stand bringen. Im Gegensatz zu sidux ist Arch aber ausschließlich erfahrenen Linuxern zu empfehlen, da der Anwender nur ein Minimal-System ohne grafische Oberfläche an die Hand bekommt.

Wer mehr über Arch Linux erfahren möchte, sollte einen Blick in das deutschsprachige Wiki werfen.

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